About amarell

Wir leben in einer Zeit, in der Bilder in schier unendlicher Zahl produziert, geteilt und konsumiert werden. Oft bleibt ihnen nur ein flüchtiger Augenblick Aufmerksamkeit, bevor sie von den nächsten Eindrücken verdrängt werden.

Als Fotograf kommt der Augenblick, an dem man erkennt, dass Fotos nicht digital konsumiert werden sollen, sondern in Händen gehalten werden wollen. Man möchte sich bewusst die Zeit nehmen, in die Bilder einzutauchen, nicht flüchtig, sondern ganz bewusst. Kein Konsum, sondern Genuss und bewusste Lenkung der eigenen Aufmerksamkeit.

amarell ist als Gegenentwurf zu dieser Flüchtigkeit, dem digitalen Zeitalter gedacht. Es ist kein Verschließen vor der Technologie, sondern eine bewusste Entscheidung, etwas Gutes aus einer anderen Zeit zu bewahren.

Wir glauben an die Anziehung der Fotografie. An Bilder, die nicht nur betrachtet, sondern entdeckt werden möchten. An Geschichten, Poesie, die sich nicht in wenigen Sekunden erschließt. Ein Gesamtwerk, welches Raum für unterschiedliche Perspektiven und Interpretationen erlaubt.

Unsere Arbeiten bewegen sich in einem Feld zwischen Kunst und Alltag, zwischen Beobachtung und Begegnung, zwischen dem Offensichtlichen und dem, was sich erst beim zweiten Hinsehen offenbart.

Mit dem amarell Journal entsteht darüber hinaus eine unabhängige Printpublikation, die ausgewählte Themen in Form kuratierter Fotografien, Essays und Poesie zu einer harmonischen Einheit ineinander verwebt und auf hochwertigem Papier präsentiert.

Jede Ausgabe ist limitiert. Eine kleine Kostbarkeit für Sammler und Liebhaber der Ästhetik.

amarell ist eine Einladung, langsamer und bewusster hinzusehen.

Der Mensch hinter amarell

¡Hola! mein Name ist Thorsten - Fotograf und Gründer von amarell.

Menschen zu fotografieren begeistert mich seit 2013.

Damals begann alles mit einer Kamera und der Möglichkeit, junge Schauspielerinnen und Schauspieler in Köln zu fotografieren. Dabei habe ich gelernt, wie unterschiedlich Menschen vor der Kamera wirken – und wie spannend es ist, Persönlichkeit sichtbar zu machen.

In den Jahren danach verlagerte sich mein Fokus zunehmend auf Homeshootings im Boudoir-Stil. Ich mag die entspannte Atmosphäre eines vertrauten Umfelds und die Bilder, die entstehen, wenn kein Druck da ist und Raum für Natürlichkeit bleibt.

Mein Ansatz ist bewusst reduziert: eine Festbrennweite, natürliches Licht und möglichst wenig Inszenierung. Statt aufwendiger Setups interessieren mich echte Momente, feine Details und eine Bildsprache, die zeitlos wirkt.

Ich glaube, gute Portraits entstehen nicht durch Perfektion, sondern durch Vertrauen, Licht und Persönlichkeit. Genau darauf liegt mein Fokus – seit dem ersten Tag.

Schwarz-weiß-Foto eines Mannes mit kurzem Haar und Vollbart, der in die Kamera blickt, vor einem dunklen Hintergrund.

amarell ist mein Herzprojekt.

Hier verbindet sich die Leidenschaft für die Fotografie mit dem Schreiben. Das Erschaffen einer Kunst, die sich voll und ganz dem eigenen, ästhetischen Empfinden widmet. Es ist mein Wunsch, amarell wachsen zu sehen. Menschen damit zu inspirieren und zu begeistern.